Wahlparty

Am Sonntag nach der Wahl ab 18.00 Uhr wird am Tante Emma Laden in Dänisch Nienhof gefeiert. Egal wie das Ergebnis dann auch aussieht. Es gibt Frei Wurst und Ganderes Grillgut solange der Vorrat reicht. 

Ein kleiner Dorfentwicklungsplan für Dänisch Nienhof

KiTa DN

                                                                                                                                                                                                        Das Gebäude in Dänisch Nienhof ist für einen Kindergarten in der jetzigen Größe nicht geeignet, wenngleich es Bestandsschutz genießt. Eine schwierige Situation, denn die Gemeinde hat gegenüber dem Kreis einen Bedarfsplan definiert, dessen Erfüllung eine gemeindliche Aufgabe ist. Die Gemeindevertretung hat den Ernst der Situation erkannt und über alle Fraktionen hinweg einen Neubau beschlossen. Somit sind die Planungen bereits bis in die dritte Planungsphase fortgeschritten. Das bedeutet, es liegen bereits ein Plan und eine Kostenschätzung des Architekten auf dem Tisch. Das Vorhaben, erweitert um eine zusätzliche Krippen-Gruppe, wird nach Berechnung des Architekten voraussichtlich 2.1 Mio. Euro kosten. Die Errichtung neben dem jetzigen Spielplatz bietet sich an, da der Bolzplatz Gemeindegrund ist und somit kein Grund angekauft werden muss, was sich kostenreduzierend auswirkt.

Doch wie ist mit dem Gebäude zu verfahren, in dem sich die Kindertagesstätte jetzt befindet? Sicher, wenn sich ein Käufer für das Gebäude fände, könnte der Erlös für die Finanzierung des KiTa-Neubaus herangezogen werden. Dies würde aber auch in die gewachsene Struktur des jetzigen Dorfkerns eingreifen. Seniorentreff und der Tante Emma Laden sahen schon ihre Existenz gefährdet. Beide bekundeten ihre Sorgen in einem KN-Artikel am 16. April. Eine am Folgetag aufgelegte Unterschriftenaktion machte schnell klar, dass Kunden des Tante Emma Ladens und Anwohner in Dänisch Nienhof den Erhalt des Gebäudes und Tante Emma als Nahversorger erhalten möchten. Nach nur einer Woche zählten Erwin Jordan und Jörg Weimer, die Initiatoren der Unterschriftenliste, über 300 Unterschriften. In der Folge schlossen sich auch die übrigen Parteien der Gemeindevertretung dem Willen der Unterzeichner an. CDU und UBS erklärten in einer Pressemitteilung ihr Ziel Tante Emma als Nahversorger und den Seniorentreff erhalten zu wollen.

Durch den Verlust des Landgasthofes in Surendorf verliert die Gemeinde eine räumliche Alternative für Versammlungen, Ausschusssitzungen, Bürgermeistersprechstunde oder private Treffen. Die SPD Schwedeneck möchte aus den bedauerlichen Umständen des Verlustes eines Landgasthofes und der Notwendigkeit der KiTa aufgabengerechte Räumlichkeiten zur Verfügung stellen zu müssen, eine Tugend machen. Das für einen KiTa-Betrieb nicht mehr zeitgemäße Gebäude wäre als Dorfgemeinschaftshaus „Dörpshus“ durchaus noch geeignet und stellt somit gerade in der jetzigen Situation einen Mehrwert dar, den es zu nutzen gilt. Wir als SPD können uns gut vorstellen, das Bestandsgebäude auf einem niedrigeren Niveau zu renovieren, als dies für einen KiTa-Betrieb notwendig wäre und somit, gefördert für energetische Sanierungen öffentlicher Gebäude, einen Versammlungsort in der Gemeinde zu schaffen, ohne anderenorts Grunderwerbskosten und Baukosten erzeugen zu müssen.

Die bisherige Planung des KiTa-Neubaus sieht keine Nutzung des bisherigen Spielplatzes vor. Würde dieser weiterhin von der Elterninitiative genutzt und der Neubau entsprechend nah an diesen heran gerückt, so wäre vielleicht der Erhalt eines Teilstücks des jetzigen Bolzplatzes in seiner ursprünglichen Verwendung denkbar.

Eine andere sinnvolle Investition könnte die Nutzung des Altbestandsgebäudes als Hostel für Billig-Urlauber, Fahrrad-Touristen oder Wanderer sein. Die Gemeinde würde weiterhin mit dem Gebäude Einnahmen generieren, das Bild des Ortskerns bliebe erhalten, der Tourismus würde gefördert und Tante Emma als Nahversorger könnte auch bestehen bleiben.

Das Video zur Kommunalwahl

WIR - bewegt!
Das Video zur Kommunalwahl

Spaziergang gefällig? Wir fassen für Sie kurz das Wichtigste vor der Wahl am 6. Mai 2018 in Schwedeneck zusammen.

 

Auf einen Schnack mit Serpil

Seit dem 1. Januar 2017 sind wir auf dem Weg zur kostenfreien Kita. Der Einstieg ist endlich geschafft!
In den kommenden Jahren geht es uns nun darum, die Kommunen beim Ausbau von Quantität und Qualität der Kindertagesstätten zu unterstützen, um notwendige Verbesserungen für Kinder und Eltern zu erreichen.

Darum lassen Sie uns über Kitas sprechen:

Ich lade Sie ein zu Kaffee und Kuchen!

Donnerstag, 2. März ab 15.30 Uhr
Strandhaus Schwedeneck in Dänisch-Nienhof

Was fehlt Ihnen noch und was können wir für Sie tun? Warum ist uns kostenlose Kinderbetreuung so wichtig? Was planen wir für die kommenden Jahre?
Ich freue mich auf Sie und spannende Gespräche!

Ihre

Serpil Midyatli

PS: Natürlich sind auch interessierte Männer willkommen...

Wie läuft´s - Menschen in der Gemeinde

In Schwedeneck leben und/oder arbeiten ungefähr 3000 Menschen. Einige gestalten das Bild der Gemeinde im Kleinen oder im Großen mit. Wir fragen in dieser Serie einige Schwedenecker: Wie läuft’s?

Sabine Titz-Müller ist seit gut 2 Monaten die neue Pastorin der Kirchengemeinde Krusendorf. Wir treffen sie an ein einem stürmischen Tag im Advent im Pastorat mit Blick auf die alte Backsteinkirche und den kirchlichen Kindergarten.

WIR: Frau Titz-Müller, eine neue Pastorin haben wir nicht alle Tage in Schwedeneck - so ein Anfang ist sicher sehr arbeitsam - Wie läuft’s?

Titz-Müller: Das war ein richtig toller Start! Mit einem herzlichen Empfang und ganz vielen tollen engagierten Menschen in der Gemeinde. An meinem Arbeitsplatz für die Gottesdienste in der Kirche bin ich schon gut eingelebt. Und das Gemeindeleben ist zur Weihnachtszeit natürlich ein Geschenk. Ich habe viele neue Menschen kennen lernen dürfen, mein Mann und ich haben uns mit der Umgebung vertraut gemacht, der Kirchengemeinderat, die Angestellten in Verwaltung und Kindergarten – alle sind aufgeschlossen und helfen uns bei Ankommen.

WIR: Was prägt Ihre Arbeit?

Titz-Müller: Ich bin mit einer halben Stelle für diese Kirchengemeinde und einer weiteren als pastorale Verstärkung im Dänischen Wohld tätig. Gottesdienste und Gemeindedienste sind natürlich fester Bestandteil, viele Gespräche stehen an: Welche der vielen Ehrenamtliche decken welche Bereiche ab, wer kann was, was ist etabliert und wo ist meine Gestaltung gefragt. Das füllt die Zeit aber einen festen Ablauf meiner Arbeitstage gibt es gerade zu Beginn noch nicht.

WIR: Sie waren vorher in Hamburg-Hamm tätig. Aus der Großstadt in den Dänischen Wohld - wie ist der Schritt aus Hamburg in eine Region mit weiten Wegen?

Titz-Müller: Hier gibt es wenigstens immer einen Parkplatz (lacht) – in Hamburg sind die Wege kürzer aber nicht unbedingt schneller. Hier ist der Kontakt oft näher, wir sind ganz bewusst in diese Gemeinde gegangen – hier kann ich kontinuierliche Arbeit aufbauen, die Menschen über längere Zeit kennenlernen und mich Ihnen widmen. Ich würde gerne eine großes Team an Helferinnen und Helfern für die Jugend- und Konfirmandenarbeit aufbauen, ich würde gerne den Platz der ehemaligen St. Catharinen-kirche an der Steilküste weiter entwickeln und ich möchte trotz nur einer halben Stelle mehr mit Familien unternehmen.                                                                  

Und ich muss und möchte mit allen Aktiven überlegen: Wie kann eine Kirchengemeinde und ihre Angebote im ländlichen Raum in den nächsten Jahren und Jahrzehnten aussehen.

WIR: In unruhigen Zeiten sind Religion, unser Glaube, kirchliche Rituale oft eine kleine oder große Hilfe für die Menschen. Was kann Kirche da leisten?

Titz-Müller: Kirche sollte Mut machen, Verantwortung zu übernehmen! Im Gebet aber auch in der Diskussion und in der Auseinandersetzung mit schwierigen Lagen der Welt oder vor unser Haustür kann Kirche das manchmal noch deutlicher sagen: Engagiert euch!

WIR: Was beschäftigt Sie im kommenden Jahr?

Titz-Müller: Das große Lutherjahr steht vor der Tür und ich freue mich, dass unser toller großer Posaunenchor das Jahr mit einem entsprechenden Neujahrskonzert beginnen wird: 1.1.2017 – 17 Uhr – Ein neues Lied! … und der Kirchentag im Sommer hat ein dankbares Motto. „Du siehst mich!“ Dazu möchte ich viel mit den Konfirmanden arbeiten.

WIR: Wenn es die Termine hier und dort einmal zulassen: Wie genießen Sie Schwedeneck auch mal privat?

Titz-Müller: Mit langen Spaziergängen und jetzt im Winter: Steine bestimmen. Ich finde es faszinierend, welche Art von unterschiedlichen Steinen hier liegen, ich habe mir sogar schon ein Steinbestimmungsbuch gekauft… im Sommer werden wir uns dann mehr auf‘s Fahrrad schwingen, es gibt so viele spannende und interessante Orte in der Gemeinde, die möchte ich alle kennen lernen.

Wie läuft’s? – Menschen in der Gemeinde

In Schwedenck leben und/oder arbeiten ungefähr 3000 Menschen. Einige gestalten das Bild der Gemeinde im Kleinen oder im Großen mit. Wir fragen in dieser Serie einige Schwedenecker: Wie läuft’s?

Eckhard Ochernal ist seit 10 Jahren Schulleiter der Grundschule Surendorf – um 8 Uhr in der Früh treffen wir ihn entspannt am trubeligen Schuleingang inmitten der knapp 100 Erst- bis Viertklässler.

WIR: Herr Ochernal, die Grundschule mitten im Dorf, Eltern bringen ihre Kinder, Schüler tollen auf dem begrünten Schulhof – wie läuft’s?

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Ach wie war es früher schön

Bild2Ach wie war es doch früher schön. Damals 1969, als ich noch selbst in den Kindergarten ging. Mama brachte mich morgens zu acht Uhr in den Kindergarten und mittags zu zwölf Uhr holte sie mich wieder ab. Fünf Minuten Gehweg und zuhause stand bereits das Essen auf den Tisch als meine Geschwister zu halb eins aus der Schule kamen. Mama hatte Zeit für uns!

Machen wir uns nichts vor, dies ist in der heutigen Zeit in den meisten Familien nicht mehr realisierbar. Unsere Gesellschaft fordert von den Eltern, aus vielfältigen Gründen, dass beide Elternteile verdienen. Alleinerziehende erfahren einen noch größeren Druck, was noch mehr Arbeitszeit und Organisation fordert. Wie immer die Lebensplanung in der heutigen Zeit auch aussieht, wir benötigen Kindertagesstätten, die den Eltern den notwendigen Raum für die alltäglichen Dinge im Alltag ermöglicht. Wir benötigen Kindertagesstätten, weil unsere künftige Volkswirtschaft auf Bildung aufgebaut sein wird und dies bereits vor der Einschulung fachlich qualifiziert gefördert werden muss.

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Jahreshauptversammlung SPD Schwedeneck

SPD-Schwedneck-NoerEs klingt ein wenig trocken, bei der SPD Schwedeneck/Noer aber ging es ganz lebendig zu: Die Jahreshauptversammlung 2016 hatte nicht nur die Neuwahl des Vorstandes auf dem Zettel. Aber die Formalia zuerst: Gustav Otto Jonas bleibt Vorsitzender, Dr. Jörg Weimer wird stellvertretender Vorsitzender. Dabei sind auch: Heiko Tamminga ( Wiederwahl Kassierer), Alexander Siniatchkin (Schriftführer) und die Beisitzern Sönke Boysen, Otto Behnck und Dr. Ulrich Klostermeier. Neu dabei auch Erwin Jordan als Kassenprüfer.

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Kosteneinsparungen der Straßenbeleuchtung

LampeNach der Umstellung unsrer Straßenbeleuchtung auf LED-Technik liegen nun erste Zahlen vor. So hat das Amt ermittelt, das die Gemeinde Schwedneck im Jahr 2013 Stromkosten in Höhe von 19.900 € aufzuwenden hatte. Im Jahr 2015 weißt das Amt dafür nur noch Kosten in Höhe von 5.600 € aus. Ein beachtliches Ergebnis.

Zukünftige Sanierung unserer Straßen

Unsere Straßen müssen über kurz oder lang saniert werden. Im Zuge der Kanalsanierungsmaßnahmen wird derzeit der allgemeine Aufbau der Straßen erfasst. Daraus ergeben sich dann Möglichkeiten für die Sanierung. Besteht die Straßen nur aus einem Feldweg im Unterbau mit einer Schicht Teer obendrauf, so wäre eine Vollsanierung fällig. Handelt es sich beim Unterbau jedoch um einen DIN gerechten Aufbau, so könnten einen neue Teerschicht ausreichend sein. All das ist immer mit Kosten verbunden. Nachzulesen in der Straßenausbaubeitragssatzung wären dann auch die Anwohner der zu sanierenden Straße an den Kosten zu beteiligen. Das kann schnell einen 5-stelligen Betrag ausmachen.

Der Bauschuss möchte gerne einen anderen Weg gehen. Und zwar plädieren wir für wiederkehrende Ausbaubeiträge. Diese würden jeden Grundstückseigentümer gleichermaßen belasten. Somit die Last für den einzelnen gemildert.

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Eintreten Schleswig Holstein